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und der Schech (Kopfbedeckung) als sehr nützlich, da nach dem aufkommen eines leichten Sandsturms dank der zusätzlichen Kleidung kein Sand in den Augen, Nasen und Ohren zurückblieb. Der Schech benutzten wir später auch als Kopfkissen. Wir genossen Tee mit Kräuter der während unserer Wanderung beiläufig von den Begleitern gepflückt wurden. Zum Essen sassen wir alle auf einem Teppich um eine Schüssel und assen mit der Gabel das sensationell zubereitete einheimische Essen mit selbstgebackenem Brot. Dazu tranken wir das von uns gefilterte Wasser aus dem Wüstenbrunnen. Schnell lernten wir das Leben in und mit der Natur kennen. Abfälle mit längerer Zersetzung sammelten wir im mitgeführten Abfallsack. Die warmherzige und dennoch zurückhaltende Gesellschaft der beiden Nomaden, hat uns beiden Frauen gezeigt, dass wir ihnen unser Leben anvertrauen können. Während 10 Tagen waren wir in der Schönheit und Stille der Sand- und Steinwüste zu Fuss unterwegs. Vorbei an imposanten Felsformationen. Im Tafelgebirge überquerten wir Pässe auf schmalen Säumerpfaden. Begleitet von Pflanzen, Tieren und Spuren der Sahara, durchwanderten wir ausgetrocknete Flussläufe (Wadis/Queds). Wir sahen sowohl weich gewellte Sanddünen, als auch harte, raue und eindrückliche Steinlandschaften. Von Bäumen geschützt, übernachteten wir ab der zweiten Nacht im Schlafsack auf dem Teppich unter dem gigantischen Sternenhimmel. In den Schlaf gestreichelt vom kühlen Süd- oder Nordwind, träumte ich von den geführten Gesprächen über das Land, die Menschen und das Nomadenleben.
Ich möchte mich bei unseren beiden Begleitern Youssef und Amar bedanken, für die faszinierende Reise durch die Wüste. Alle diese starken Eindrücke werde ich nie vergessen.  Ruth V., Pratteln (Schweiz)

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Holz für ein Feuer
Vorbereiten der Dromedare
Zeltaufstellen

 
Auf dem Tafelgebirge hat man eine wunderbare Aussicht
 
Nachtessen
 
Vogel

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